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Wir haben einen Sanierwichtel auf unserer Baustelle. Niemand hat ihn gesehen, aber seine Spuren sind unverkennbar.

In Kienberg, ja da tut sich was!
Da gibt es bald ganz großen Spaß.

Ein altes Haus, das steht schon lang,
kommt endlich zur Sanierung dran.

Wände werden frisch verputzt und gestrichen,
auf neue Technik will man nicht verzichten,

Böden geschliffen und fein geölt,
damit man sich keinen Holzwurm holt.

Auch das Dach wird schön ausgebaut,
da hat die Planung drauf geschaut.

Doch dann geschehen auf der Baustelle Sachen,
die bringen so manche vor Ort zum Lachen.

Jemand treibt hier doch Schabernack
und ist dabei ziemlich auf Zack.

Jeden Morgen weicht die Baustelle von dem ab,
wie man sie abends verlassen hat.

Werkzeug ist oft wo versteckt
und noch mehr wird da ausgeheckt.

Die Farbtöpfe sind ausgetauscht - Moment!
da kommt die falsche Farbe an die Wänd'.

Wer dahinter steckt ist doch klar,
ein alter Sanierwichtel - na wunderbar!

Man sagt er wohnt in staubigen Mauernischen,
da hört man ihn auch manchmal kriechen.

Es heißt als Helm trägt er ein kleines Maurerpfandl,
woran man erkennt, dass es sich um einen Sanierwichtel handelt.

Sogar ein kleines Türchen richtet er sich ein,
dahinter zwischen den Ziegeln ist er daheim.

Zu blicken gibt er sich aber nie,
ja und bei all den Schelmereien fragt man sich wie.
 

Obwohl sich viele über den Wichtel ärgern möchten,
sind doch auch alle gut auf ihn zu sprechen.

Denn er ist nicht nur für Gemeinheiten bekannt,
er hilft auch mit und reicht unsichtbar die Hand.

Ist etwa jemand kränklich und aufgewühlt,
findet sich plötzlich Tee damit man sich besser fühlt.

Oder wenn gekämpft wird mit großer Müdigkeit,
stellt der Wichtel auch mal Kaffee bereit.

Und so schreitet die Baustelle schnell voran
und der Sanierwichtel findet Spaß daran.

Mal spielt er kleine Streiche für die einen,
sodass die anderen fast vor Lachen weinen.

Mal hilft er auch wieder fleißig mit,
solche Wichtel sind nämlich ziemlich fit.

Als der Schlüssel zuletzt übergeben wird,
hat sich der Sanierwichtel schon zum nächsten Altbau verirrt.

Dort wartet er jetzt bis Arbeiter:innen kommen
und das Spektakel wird von vorn begonnen.